Thema: Die Aggressionswoche – eine ganzheitliche Betrachtung

Aggression hat mannigfaltige Gesichter und sie ist äußerst emotionsbeladen. Kommt man in die Hundeschule, so hört man u.U. folgende Sätze:

„Also wenn der so aggressiv ist, habt ihr ja gar keine Bindung!“
„Beim Aussteigen aus dem Auto hab ich schon gesehen, wo euer Problem ist!“
„Der hat bestimmt ne SDU (Schilddrüsenunterfunktion)“
„Wenn der Menschen anpöbelt ist er unsicher, du musst ihm mehr Sicherheit vermitteln! Sei doch mal selbstsicherer!“
„Der Hund ist dominant!“
„Der Hund reagiert aus Angst so“
„Lass den mal medizinisch durchchecken!“

Aber wie ist es, wenn man nun so einen Hund sein Eigen nennt?

In diesem 5-Tages-Workshop schlagen wir einen Bogen um das Thema Aggression und beantworten dabei folgende Fragen:

  • Wie ist er/sie denn so und warum verhält sich er/sie sich aggressiv?
  • Was ist TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und was sagt sie zu Aggression?
  • Warum verhält der Hund sich aggressiv? - Gibt es gesundheitliche Ursachen?
  • Wie sieht es aus verhaltensmedizinischer Sicht aus?
  • Wie stellt sich Aggression aus Trainingssicht dar?
  • Wie sieht nun der ganzheitliche Blick aus?
  • Wie stellt sich das Problem des Kunden dar?
  • Worunter leidet er/sie?
  • Wie hole ich den Kunden da ab, wo er/sie steht?
  • Was ist ein Verhaltensabbruch und wie gestaltet er sich?
  • Wann breche ich Hund-Hund-/Hund-Mensch-Interaktionen ab und wie?
  • Wie sieht Selbstschutz aus?
  • Was hilft dem Hund und wie gestalte ich seine Ernährung?

Das Seminar besteht aus theoretischen und praktischen Teilen. Es können eigene Hunde mitgebracht werden, mit denen dann gearbeitet werden kann. Maximal 20 Teilnehmer.

Dozentinnen:

Ines Kivelitz lebt als Betreiberin einer Hundepension mit 19 eigenen Hunden und zahlreichen Gasthunden zusammen. In ihrer Arbeit als Verhaltensberaterin für Menschen mit Hunden hat sie Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Hunden sammeln können. Ines setzt ihre Hundegruppe gezielt in ihrer Arbeit mit Mensch und Hund ein. Im Bereich der Verhaltensstörungen bei Hunden zählt sie zu den wenigen Hundetrainern in Deutschland, die wirklich verhaltenstherapeutisch mit Hunden arbeiten. Zusätzlich ist ihr eine ganzheitliche Betrachtung der Fälle wichtig, weshalb sie sich zur Verhaltenshomöopathin bei VHH Verhaltenshomöopathie weiterbilden ließ.

Ines Koopmann ist praktizierende Tierärztin und eröffnete 2004 ihre eigene Praxis in Horst bei Elmshorn. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Traditionelle, Chinesische Medizin (Akupunktur, Kräuterheilkunde, Tuina). Ebenso gehören die Fütterungsberatung, die Osteopathie mit Craniosakraltherapie und die Chiropraktik zu ihren Aufgabenbereichen. Hier hat sie zahlreiche Fort- und Weiterbildungen absolviert.

Termine für diese Veranstaltung

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